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Recycling
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Kunststoff-Recycling – Mehrwert der EcoFlakes: Rund 65 Prozent des Recycling- Kunststoffs in Europa wird aktuell einfach verbrannt – mit hohen CO2-Emissionen. Der Grund dafür ist, dass Kunststoffe nur dann günstig recycelt werden können, wenn die einzelnen Kunststoffarten gut trennbar sind, d.h. mit einer Reinheit von zu mindestens 98 Prozent. Bei rund zwei Dritteln des anfallenden Kunststoffes ist es aktuell zu aufwändig bzw. zu teuer, die Stoffe nach Nutzung entsprechend zu trennen. Ecopals hat deshalb die EcoFlakes bewusst so entwickelt, dass sie aus einer Kombination verschiedener Kunststoffe hergestellt werden. Diese Kombination kann relativ einfach aus dem bisher nicht recycelten Teil unseres Kunststoffmülls extrahiert werden.

Vorteile der EcoFlakes:

  • Straßen werden langlebiger (bis zu 50 Prozent im Vergleich zu nicht- modifiziertem Bitumen)

  • Zwischen 3 und 10 Prozent des CO2-intensiven Erdölprodukts Bitumen können eingespart werden

  • Das Bitumen, das einen Großteil der Materialkosten ausmacht, wird günstiger (bis zu 20%)

  • Ecopals kooperiert für die Produktion der EcoFlakes mit Recyclern, die möglichst nah an den jeweiligen Baustellen angesiedelt sind. So produzieren wir regional und sparen weite Transporte und damit weitere Emissionen.

ecopals – vom Müll zur Straße

Hintergrund: Bei rund einem Drittel der Straßen, die in Deutschland gebaut werden, enthält das Asphalt-Bindemittel Bitumen zusätzliche Kunststoffe (Fachbegriff: polymermodifiziertes Bitumen). Grund dafür ist, dass diese Kunststoffe die Straßen belastbarer und haltbarer machen. Das hat aber auch einen großen Nachteil: Über die gesamte Lieferkette verursacht Asphalt mit polymermodifiziertem Bitumen rund 20 Prozent mehr CO2. 

EcoFlakes als Lösung: In ganz Europa werden pro Jahr mehr als 19 Millionen Tonnen Kunststoffe nicht recycelt, sondern einfach verbrannt. Ecopals hat deshalb zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologie und der Universität Kassel ein Verfahren entwickelt, um bisher nicht recycelte Kunststoffe so zu modifizieren, dass sie in Asphalt eingesetzt werden können. Das spart CO2, weil so keine neuen Kunststoffe mehr produziert werden müssen, um den Asphalt stabiler zu machen. Gleichzeitig wird weniger Kunststoffmüll verbrannt.

 ecopals Pressekit

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