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ecopals . Pressemitteilung

Innovationspilot in Bayern: Straßenerneuerung mit Asphalt-Additiv für nachhaltige und leistungsstarke Fahrbahnen

14.11.25
• Bei Leuchtenberg in der Oberpfalz wurde EcoFlakes von ecopals erstmals in Bayern beim Ausbau einer überregionalen Straße eingesetzt. Auf einer Fläche von über 5.000 Quadratmetern kamen fünf Tonnen des Hochleistungsadditivs aus Recyclingkunststoffen zum Einsatz.

• EcoFlakes ersetzt fabrikneue Polymere sowie einen Teil des Bitumens und trägt dazu bei, den CO₂-Ausstoß der Asphaltproduktion zu reduzieren.

• Die Technologie wurde von ecopals gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie entwickelt. Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr besichtigten das Projekt vor Ort.



Berlin, 14. November 2025. Auf einem Bauabschnitt bei Leuchtenberg in der Oberpfalz wurde erstmals in Bayern das Hochleistungsadditiv EcoFlakes von ecopals im Asphalt einer überregionalen Straße eingesetzt. Auf einer Gesamtfläche von über 5.000 Quadratmetern kamen insgesamt fünf Tonnen des Recyclingprodukts zum Einsatz, das teilweise Bitumen sowie aufwendig hergestellte Polymere im Asphalt ersetzt. Die Technologie ermöglicht es, leistungsfähige Straßen wirtschaftlich und nachhaltiger zu realisieren und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß der Asphaltproduktion zu reduzieren.

„Durch die EcoFlakes verbrauchen wir nicht nur weniger Rohstoffe bei der Produktion des Asphalts, die Straße wird auch widerstandsfähiger“, sagt Fabian Zitzmann, Managing Partner von ecopals. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Technologie nun auch in Bayern zum Einsatz kommt – ein weiterer Schritt, mit dem wir der wachsenden Nachfrage nach leistungsfähigen und nachhaltigen Baustoffen entgegenkommen.“

Seit 2021 liefert ecopals seine Additivtechnologie europaweit aus. In Deutschland wurden bereits mehr als 40 Projekte erfolgreich umgesetzt – darunter auch ein Abschnitt der Autobahn A480, bei dem die Technologie von ecopals temperaturabgesenkt und damit noch energiesparender eingesetzt wurde.

Bereits die Teststrecke konnte überzeugen

Im Vorfeld der eigentlichen Asphaltierungsarbeiten wurde zunächst eine Referenzstrecke mit EcoFlakes auf einem Parkplatz am Beginn des Bauabschnitts angelegt. Diese gut 1.000 Quadratmeter große Teststrecke sollte Aufschluss über die Verarbeitung und Haltbarkeit des Materials geben – mit überzeugendem Ergebnis. Die positiven Erfahrungen bestätigten die Leistungsfähigkeit der EcoFlakes und bestärkten die Projektbeteiligten, darunter den Auftragnehmer GEORG HUBER Inh. Josef Rappl GmbH & Co. KG sowie das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach als Bauherrn, darin, die innovative Technologie auch auf der Hauptbaustrecke einzusetzen. Dabei handelt es sich um eine 4.100 Quadratmeter große Fläche, deren Binder- und Deckschicht mit EcoFlakes modifiziert wurden.

Der für technische Strategien im Straßenbau verantwortliche Referent des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, Baudirektor Dr.-Ing. Johann Eicher, begutachtete vor Ort das erste Projekt dieser Art in Bayern. „Für Bayern ist es wichtig, Innovationen dieser Art umzusetzen und die Erfahrungen daraus in zukünftige Bauvorhaben einfließen zu lassen. Dieses Konzept passt gut zu unseren Zielen eines möglichst effizienten und nachhaltigen Straßenbaus“, so Eicher.

Auch Georg Rappl, Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens, zieht ein positives Fazit: „Als in der Region verwurzeltes Unternehmen ist es für uns von großer Bedeutung, Technologien wie diese verantwortungsvoll in die Praxis umzusetzen und einen Beitrag dazu zu leisten, den Straßenbau in Bayern zukunftsorientierter zu gestalten. Die Verarbeitung des Materials hat sich in allen Bauphasen sehr gut bewährt. Wir würden uns freuen, wenn wir auch in zukünftigen Projekten vermehrt innovative Technologien wie die hier verwendeten EcoFlakes einsetzen könnten.“

Das Recyclingverfahren wurde von ecopals gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Deutschland entwickelt. In einem mehrstufigen Verfahren werden Recyclingkunststoffe so aufbereitet, dass sie als Zusatzstoff im Asphalt verwendet werden können. Das macht die Asphaltmischung langlebiger und sorgt zugleich dafür, dass bisher ungenutzte Ressourcen in den Materialkreislauf zurückkehren.
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